Wo wurde titanic gebaut

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Apr. Alle Schiffe dieser Linie wurden in einer Werft im nordirischen Belfast gebaut. Die RMS Titanic (Royal Mail Ship = Königliches Postschiff) war. In Belfast wurde das berühmteste Schiff der Welt gebaut: die Titanic. Apr. 50 Kinder schafften es nicht in die Rettungsboote, als die "Titanic" versank. Ein einziges wurde geborgen. Seine Identität lüfteten Forscher erst. Als Indiz dafür wird unter anderem angegeben, dass J. Unter diesen Umständen den Bug des Schiffes zerquetschen zu Beste Spielothek in Geyersdorf finden und somit die darin befindlichen Besatzungsmitglieder zu töten, ist Murdoch sicherlich nicht in den Sinn gekommen. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Breitengrads betrage ohnehin 1—3 Jahre. Der australische Investor Clive Palmer will das Kreuzfahrtschiff originalgetreu nachbauen.

Wo Wurde Titanic Gebaut Video

Titanic - 100 Jahre nach der Katastrophe - Doku/Dokumentation Cora Cartmell Camilla Overbye Roos: Dabei wurden neben der Untersuchung des Wracks auch zahlreiche Artefakte geborgen. Nach diesen Erfahrungen begann Cameron das Drehbuch zu schreiben. Leonardo DiCaprio Bester Film nominiert für: Denn malta februar wetter Monate zuvor war Beste Spielothek in Rittierode finden fast identische Olympic zu ihrer Jungfernfahrt medienwissenschaft siegen, und sie hopa casino ausgebucht. Die Theorie wird allerdings von verschiedener Seite angezweifelt. Authentische Bausubstanz soll mit moderner Museumsarchitektur kombiniert werden. Im Januar sei der Vollmond der Erde so nah wie seit 1. Dabei ging es besonders um die realistische Darstellung von Wasser, da es vornehmlich digital erstellt werden sollte. Insbesondere im deutschen Sprachraum ist diese falsche Behauptung noch immer besonders populär. Steward Barnes James Garrett:

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Ein zweites, ähnliches Treppenhaus verband zwischen den hinteren beiden Schornsteinen das A- mit dem C-Deck. Eindrucksvolle Bilder der bis dato schlimmsten Schiffskatastrophe zeigen, wie die Überlebenden gerettet wurden. In die Fakten des Untergangs des Schiffes wurde eine Liebesgeschichte mit fiktiven Personen eingeflochten. Es lief vorne am Rumpf mit Wasser voll. Man hätte das Angebot an Davits noch auf 64 Boote erweitern können.

Es ist der Zeichensaal, in dem die Pläne für den Schiffsgiganten ausgearbeitet wurden. Näher als in Belfast kann man dem Unglücksschiff nicht sein, besonders nahe ist man ihr hier, auf dem Gelände der Werft.

Schiffe werden dort zwar nicht mehr gebaut, aber noch immer repariert. Es ist ein Glückfall, dass die Werft bei ihrer Modernisierung die alten Gebäude nicht einfach abriss, sondern östlich davon neue baute.

So sind die alten noch immer erhalten, auch die Anlagen, auf denen der Schiffsgigant wuchs. Zwar bröckelt der Putz von den Wänden, die teilweise tiefe Risse und Löcher haben, aber all das soll spätestens bis zum Es wird wohl ein sachkundiges Publikum sein, denn die Zahl derjenigen, die noch immer der Faszination dieses Schiffes erliegen und die jede Chance nutzen, Informationen zu bekommen, ist über die zehn Jahrzehnte seit dem Untergang nicht kleiner geworden.

Man merkt es an den Touristen in Bethanys Gruppe. Was sie jetzt mit all ihrem Wissen noch wollen, ist wohl die Authentizität, das Gefühl unmittelbar am Schauplatz gewesen zu sein.

Und sie blicken ehrfürchtig zu einem neuen Gebäude empor, das dort wächst, wo früher einmal der Schiffsgigant entstand. Der Eindruck ist überwältigend.

Dass dieser Termin gehalten wird, daran bestehen bei einer Begehung des Baus eigentlich keine Zweifel. Es wird kein reiner Rundgang durch ein Museum, in dem nur Ausstellungsstücke in Vitrinen liegen, moderne Multimedia-Technik wird es ermöglichen, sich ganz persönliche Details der Pläne herauszuzoomen und Informationen zu erhalten, die individuellen Interessen entsprechen.

Dann beginnt die Jungfernfahrt, gezeigt werden die einzigen Fotos vom Alltagsbetrieb des Schiffes, die den Untergang überstanden haben.

So blieben seine Fotos vom Bordbetrieb erhalten. Dann wieder gibt es eine Datenbank, in der die Namen von Menschen aufgeführt sind, die überlebten oder aber mit dem Schiff untergingen.

So können Nachfahren forschen. In unseren Tagen ist die Stadt wieder im Aufbruch. Und nun wird das Jubiläum an mehreren Gedenkorten in der Welt gefeiert.

Natürlich auch im nordirischen Belfast. Dort wurde das Schiff gebaut — und dort steigt mehrere Wochen lang das "Belfast Titanic Festival".

In der Nacht zum April rammt die legendäre Titanic einen Eisberg auf hoher See. Die Titanic geht in den Meeresfluten unter — etwa Menschen sterben.

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Dadurch brauchte die Titanic wesentlich weniger Lüfter an Deck als vergleichbare Schiffe. Vier dampfbetriebene Kilowatt - Generatoren lieferten zusammen maximal Der Strom der Generatoren wurde in vielen Bereichen gebraucht.

Das Schwimmbad wurde elektrisch geheizt, einige Bilder sowie Wegweiser an Bord waren beleuchtet und einige Gymnastikgeräte liefen mit Strom.

Viele Küchengeräte wurden mit elektrischer Energie angetrieben: Weiterhin führte die Titanic Die tatsächliche Reichweite betrug Meilen, während bei Nacht oft bis zu einer Entfernung von Meilen empfangen und gesendet werden konnte.

Sie waren vor der Kollision mit dem Eisberg sehr stark mit der Übermittlung von privaten Telegrammen der Passagiere beschäftigt. Das trug mit zu der verzögerten bzw.

Die Titanic war von den britischen Behörden für 3. Allerdings wurde diese mögliche Passagierkapazität aufgrund der Ausstattung der Titanic nicht voll ausgenutzt.

Die Titanic bot damit Raum für insgesamt 2. Dieses Treppenhaus gehörte zu den aufwendigsten und architektonisch meist durchdachten Räumen des Schiffes: Es war mit Eichenholz getäfelt, und eine Glaskuppel überragte es.

Ein zweites, ähnliches Treppenhaus verband zwischen den hinteren beiden Schornsteinen das A- mit dem C-Deck.

Für die Passagiere der ersten Klasse waren neben den Treppen drei Fahrstühle vorhanden, die parallel zum vorderen Treppenhaus verliefen und das A- mit dem E-Deck verbanden.

Die luxuriösesten Unterkünfte des Schiffes waren die beiden Salon- Suiten auf dem B-Deck, zu denen neben einem privaten Salon, zwei Schlaf- und Ankleidezimmern sowie einem Badezimmer auch ein rund 15 m langes privates, beheizbares und als Veranda gestaltetes Promenadendeck gehörte.

Die beiden Salon-Suiten mit der privaten Promenade sollten dabei den Gipfelpunkt darstellen, da man sie beim An- bzw.

Vonbordgehen ohne Umweg über die Empfangsbereiche auf dem B- und D-Deck direkt über einen Privateingang erreichen konnte. Der zweiten Klasse stand bedeutend weniger Raum zur Verfügung, trotzdem entsprach die Qualität der Ausstattung und des gebotenen Service der der ersten Klasse auf kleineren oder älteren zeitgenössischen Passagierschiffen.

Ihr Bereich war — anderes als die erste und dritte Klasse — nicht über die Schiffslänge, sondern seine Höhe verteilt und konzentrierte sich etwa im Bereich zwischen dem vierten Schornstein und dem achteren Mast des Schiffes.

Die Kabinen — meist für zwei oder vier Personen ausgelegt — boten eigene Waschbecken teilweise aus Marmor , Sitzgelegenheiten, Gepäckschränke und Waschtische und entsprachen somit im Komfort in etwa der günstigeren Kategorie der Erste-Klasse-Kabinen an Bord.

Obwohl im Vergleich zu den beiden anderen Klassen spartanisch eingerichtet, bot sie doch einen Komfort, der weit über dem lag, was viele der meist nahezu mittellosen Auswanderer, die diese Klasse vor allem nutzten, von zu Hause gewohnt waren.

Während andere zeitgenössische Schiffe die Dritte-Klasse-Passagiere meist in riesigen Schlafsälen unterbrachten, gab es auf der Titanic zusätzlich zu den Schlafplätzen in Gemeinschaftsräumen G-Deck auch Sechs-, Vier- und Zweibettkabinen mit Waschgelegenheit.

Die allgemein zugänglichen sanitären Anlagen boten einige Badewannen an. Der Speisesaal der dritten Klasse lag mittschiffs auf dem F-Deck und war durch eine Schottwand zweigeteilt.

Die übrigen öffentlichen Räume — ein allgemeiner Aufenthaltsraum und ein Rauchsalon — lagen ganz am hinteren Ende des Schiffes im achteren Decksaufbau.

Aufgrund der kurzen Dienstzeit des Schiffes existieren nur sehr wenige bekannte Innenaufnahmen der Titanic.

Von ihm stammen auch die — qualitativ minderwertigen — jeweils einzigen bekannten Aufnahmen des Speisesaals der 1. Klasse sowie des Funkraums der Titanic.

Alle übrigen immer wieder in Büchern und Dokumentationen gezeigten Aufnahmen stammen hingegen vom Schwesterschiff Olympic.

Obwohl grundsätzlich identisch ausgestattet, besteht mit letzter Sicherheit keine Gewissheit, dass die Titanic in sämtlichen Aspekten diesen Abbildungen in allen Details entsprach.

Unsicherheiten bestehen hier z. Ursprünglich sollte sie seitlich, dem Schwesterschiff gleich, offen sein, dann jedoch versah man sie kurz vor Fertigstellung zur Hälfte mit einem Wetterschutz.

Dieser bestand aus einer Wand mit kleinen Fenstern, die zur Schiffsmitte hin in einer Abrundung endete, nach der das Deck dann wieder seitlich offen war.

Die Titanic hatte nämlich noch zusätzliche Kabinen und Privatpromenaden für die teuersten Suiten auf dem B-Deck, während sich auf dem B-Deck der Olympic eine durchgehend wettergeschützte Promenade befand.

Als Abstellplatz für die Rettungsboote war das oberste Deck vorgesehen, das in Bereiche für die erste und zweite Klasse unterteilt war.

Es wurden 16 Paare der damals neuartigen Welin Quadrant Davits installiert, die zum Fieren von 48 Rettungsbooten ausgerüstet waren.

Man hätte das Angebot an Davits noch auf 64 Boote erweitern können. Zunächst plante Alexander Carlisle die Installation von 48 Rettungsbooten [8] auf der Olympic und der Titanic, jedoch folgten mehrere Designwechsel, in deren Folge die Anzahl der Rettungsboote auf 20 verringert wurde: Diese geringe Anzahl entsprach dem damals gültigen Gesetz aus dem Jahre Somit hatte die White Star Line die gesetzlichen Anforderungen mit zusätzlichen Plätzen deutlich übererfüllt.

Ferner dienten Rettungsboote damals nicht so sehr dazu, gleichzeitig alle Passagiere aufzunehmen.

Vielmehr setzte man damit die Passagiere in kleineren Gruppen vom verunglückten Schiff auf ein anderes über. Das war zumindest bei stark befahrenen Routen eine weit verbreitete Ansicht.

Eine andere Meinung hingegen vertrat Schiffsarchitekt Alexander Carlisle am Auf Tagungen des für die Regelerstellung zuständigen Komitees wies er eindringlich darauf hin, dass die Anzahl der Rettungsbootplätze auf Schiffen wie der Olympic und der Titanic zu niedrig war.

Der an Bord in allen Klassen gebotene Komfort und der insbesondere in der ersten Klasse ausgezeichnete Service sollten den Vorsprung gegenüber anderen Reedereien sichern.

Damals konnte eine Reederei am sichersten an den Menschen verdienen, die nach Amerika auswandern wollten. Auf der Fahrt war nur gut die Hälfte der Passagierunterkünfte besetzt.

Ein wesentlicher Grund dafür waren allgemeine Unsicherheiten aufgrund eines langen Kohlestreiks. Denn zehn Monate zuvor war die fast identische Olympic zu ihrer Jungfernfahrt ausgefahren, und sie war ausgebucht.

Unter den Passagieren befanden sich viele Prominente aus der amerikanischen und europäischen Gesellschaft, unter anderem:.

Wilde , erster Offizier William M. Auch Fracht und Post wurden auf der Jungfernfahrt transportiert. Unter den bei der Jungfernfahrt beförderten Gütern befanden sich Maschinenteile , Elektrogeräte , Lebensmittel , Seidenwaren , Kleidungsstücke , Spirituosen und viele weitere Waren für Nordamerika.

April unter ihrem Kapitän Edward John Smith. Gerüchten zufolge sollte die Jungfernfahrt der Titanic seine letzte Reise als Kapitän vor seiner Pensionierung werden.

Andere Quellen sprechen davon, dass das erst für die Jungfernfahrt der Britannic geplant war. Aufgrund eines vorangegangenen Kohlestreiks befanden sich mehr Schiffe im Hafen als üblich.

Daraufhin trieb die New York langsam auf die Titanic zu. April ankerte die Titanic gegen Mittag vor Queenstown in Irland , wo hauptsächlich Auswanderer in die dritte Klasse zustiegen.

Nur sieben Passagiere mit Reiseziel Irland gingen von Bord. Nach dreitägigem Aufenthalt dort sollte dann wieder die Rückreise erfolgen.

Wie damals zwischen dem Januar und dem Tatsächlich hatte die Titanic erst ein wenig hinter dem Korrekturpunkt gedreht, so dass sie sich noch einige Meilen südlicher befand.

Dabei wurden allerdings nicht alle Eiswarnungen von den Funkern an die Brücke weitergeleitet; diese waren stark mit der Übermittlung privater Telegramme beschäftigt.

Dadurch fehlten auf der Brücke genaue Informationen bezüglich der aktuellen Position des Eisfeldes. Es wird davon ausgegangen, dass die Brückenoffiziere drei bis vier verschiedene Warnungen erhalten hatten und Kapitän Smith drei davon kannte.

Laut Zeugenaussagen war den Offizieren die Eisberggefahr zwar bewusst; doch jeder hatte unterschiedliche Informationen, und keiner kannte alle Eisbergwarnungen.

Die Reise der Titanic wurde am Sonntag, dem Der Ausguck Frederick Fleet entdeckte direkt voraus einen Eisberg und läutete dreimal die Alarmglocke.

Diese Warnung leitete er direkt telefonisch an die Brücke weiter, wo sie vom 6. Während Fleet telefonierte, bemerkte sein Kollege Reginald Lee , dass sich die Titanic zu drehen begann.

Der Abstand zum Eisberg war aber schon zu gering. Diese Drehachse lag bei voller Fahrt ungefähr an der Grenze zwischen der fünften und sechsten wasserdichten Abteilung.

Mehrere Lecks betrafen alle sechs vorderen wasserdichten Abteile, was aufgrund des eindringenden Wassers zum Versinken des Vorschiffes führte.

Während die vorderen fünf Abteile rasch vollliefen, konnte die Flutung in der sechsten Abteilung durch die Pumpen verlangsamt werden. In der ersten Stunde strömten zwischen Dabei wurden die vorderen fünf Abteile nahezu komplett geflutet, wonach die Titanic kurzfristig fast ein Gleichgewicht erreichte.

In der folgenden Stunde drangen höchstens weitere 6. Allerdings begannen nun zunehmend Sekundärflutungen, da immer mehr nicht wasserdichte Öffnungen des Schiffes wie offene Bullaugen , Lüftungsschächte und Ladeluken im untergehenden Bug unter die Wasserlinie gelangten.

Dadurch beschleunigte sich der Sinkprozess rapide. Kapitän Smith erkundete den Schaden ausführlich und beriet sich mit dem Schiffsarchitekten Thomas Andrews , der einen raschen Untergang voraussah.

Darauf antwortete die Carpathia , die fast vier Stunden bis zur Unglücksstelle brauchte. Nach Angaben des Funkoffiziers der Carpathia war er es, der die Titanic anrief, um sie über das Vorliegen von Funknachrichten an sie bei der Marconi Wireless Station Site zu informieren.

Eine Antwort blieb aus, und es entstand später der Verdacht einer unterlassenen Hilfeleistung. Offiziere und Stewards erhielten zuvor durch Chefoffizier Henry T.

Viele Reisende der ersten Klasse hatten es als übertrieben angesehen, Rettungswesten anzulegen, worauf die Offiziere nun bestehen sollten.

Von verschiedenen Offizieren, die Boote besetzten, wurden unterschiedliche Praktiken angewendet. Eine Mutter hatte laut Augenzeugenberichten Mühe, ihren jährigen Sohn zu sich in ein Rettungsboot zu nehmen, da der Offizier diesen bereits als Mann ansah.

Auf der Steuerbordseite hingegen, wo der Erste Offizier Murdoch Aufsicht führte, hatten Männer, darunter auch viele Besatzungsmitglieder, weniger Probleme, in ein Boot zu gelangen.

Von den vorhandenen 1. Statt der teilweise möglichen Kapazität von 65 Passagieren wurden viele Boote nur zur Hälfte besetzt; eines der für 40 Passagiere ausgelegten Rettungsboote wurde bereits gefiert, als sich darin nur 12 Personen befanden.

Man befürchtete zunächst, dass die Boote für solch hohe Passagierzahlen zu zerbrechlich sein könnten.

Viele der an Bord befindlichen Personen glaubten, die Titanic sei ein sichererer Ort als die kleinen Rettungsboote.

Möglicherweise führte auch das Orchester des Schiffes dazu, dass die Gefahr nicht ernst genug genommen wurde. So hatte es die Schiffsführung angeordnet.

Keiner der Musiker überlebte den Untergang. Panik brach erst aus, als offensichtlich wurde, dass das Schiff bald sinken würde und nur noch wenige Rettungsboote übrig blieben.

Lightoller und ein anderer Offizier versuchten erst im letzten Moment, das Notboot B freizumachen, das wie die anderen zusammengeklappt war und damit wenig Stauraum einnahm.

Zu dieser Zeit wurde auch Kesselraum Nummer 2 wegen Wassereinbruch evakuiert. Der vordere Schornstein der Titanic stürzte durch die instabile Position nach vorne um und erschlug einige Menschen im Wasser.

Dort hatte Chefingenieur Bell zusammen mit zahlreichen Heizern sowie den 34 weiteren Schiffsingenieuren und Maschinisten des Schiffes bislang die Kesselräume 2 und 3 weiterbetrieben.

Nun versuchten viele Besatzungsmitglieder verzweifelt, über die Notleitern nach oben zu gelangen, was aber nur wenigen gelang. Hatte sich der Schiffsrumpf bislang nur verbogen, konnte er den immer stärker werdenden Kräften nun nicht mehr standhalten und zerbrach in der Umgebung von Kesselraum Nummer 1.

Dabei wurden auch die Dampf- und Stromleitungen gekappt, und das Schiff lag im Dunkeln. Nach dem Untergang mussten die geretteten Menschen in den Booten noch ungefähr zwei Stunden warten, bevor sie von der Carpathia aufgenommen werden konnten.

Viele Menschen starben nicht während des Unterganges auf dem Schiff, sondern erst danach im Wasser an Unterkühlung [18] und trieben bei Ankunft der Carpathia der britischen Cunard Line um 4: Obwohl in den Titanic-Booten noch insgesamt mehrere Hundert Plätze frei waren, ruderten die Insassen von den um Hilfe Rufenden weg, aus Angst, ihr Boot könnte kentern, wenn zu viele der im Wasser Treibenden versuchten, ins Boot zu klettern.

Es konnten allerdings nur noch fünf Überlebende geborgen werden, von denen zwei im Boot starben. Offiziers Harold Lowe, der die Passagiere in andere Rettungsboote hatte umsteigen lassen, zu den im Wasser Treibenden zurück.

Es wurden nochmals drei Menschen gerettet, die sich an Treibgut festgehalten hatten. Insgesamt riss die Titanic zwischen 1.

Hays starben beim Untergang. Zu den Opfern zählten auch die vier reichsten Männer an Bord. Quelle ist ein Bericht des britischen Parlaments von Gut erkennbar ist auch eine das überlagernde Differenzierung der Überlebenschance nach Klassen.

So waren Frauen und insbesondere Kinder der 3. Klasse deutlich benachteiligt, sogar gegenüber den Frauen der Besatzung. Nach der britischen Untersuchung, die sich mit dieser Thematik befasste, gab es auf dem Bootsdeck aber keine Diskriminierung nach Klassen.

Klasse auf dem Bootsdeck erklären. Das hatte mehrere Gründe:. Anders sieht es bei den Männern aus. Innerhalb der insgesamt deutlich niedrigeren Rettungsquote stimmt das Verhältnis von der 1.

Die relativ schlechteren Rettungschancen der männlichen Besatzung scheinen deshalb plausibel, weil nicht wenige bis zum Schluss gearbeitet haben, wie z.

Dadurch fehlte die Möglichkeit, sich um die eigene Rettung zu kümmern. Auffällig ist hier aber die extrem niedrige Rettungsquote bei den Männern der 2.

Klasse, die in einer Studie des Soziologen Henrik Kreutz [21] mit den gesellschaftlichen Erwartungen an die Männer, sich erst nach den Frauen und Kindern zu retten, begründet wird.

Klasse waren demnach am stärksten an diese Moralvorstellung gebunden und verzichteten altruistisch auf ihre Rettung.

Trotz mehrerer sachlicher Fehler bzgl. Der bekannteste Überlebende war J. Bruce Ismay , der in einem der letzten Rettungsboote gerettet worden war.

Von der Gesellschaft wurde der Reeder für seine eigene Rettung verachtet, zur Aufklärung der Katastrophe hat er aber wertvolle Beiträge geleistet.

Ansonsten waren alle wesentlichen Wissensträger bei dem Untergang ums Leben gekommen: Die letzte Überlebende des Unglücks war Millvina Dean , die am New York erfuhr am Morgen des April von der Katastrophe.

Die Morgenzeitungen berichteten zunächst nur, dass die Titanic mit einem Eisberg kollidiert sei. Erst die New York Times berichtete: Die Mackay-Bennett aus Halifax, Kanada, fuhr am Die Seebestattung der Opfer wurde immer als ein würdevoller Vorgang geschildert, doch ein im Nachlass eines Besatzungsmitglieds der Mackay-Bennett entdecktes Foto zeigt, wie sich Leichen an Bord des Schiffes in Säcken stapelten, während der Priester daneben die Bestattung durchführte.

Aus dem Untergangsgebiet, das mit Wrackteilen und Leichen übersät war, wurden Tote geborgen, davon durch die kanadischen Schiffe und fünf weitere durch vorbeikommende Dampfschiffe der Nord-Atlantik-Route.

Wegen Mangels an Eis und Särgen wurden mehrere Leichen sofort seebestattet. Nach der Rückkehr in Halifax wurden 59 identifizierte Leichen in die Heimat ihrer Verwandten überführt.

Die verbleibenden Opfer wurden auf drei Friedhöfen von Halifax beigesetzt. Auf einem, dem Fairview Cemetery in Halifax , Neuschottland , in Kanada, ruhen Opfer der Katastrophe, von denen 44 nicht identifiziert werden konnten.

Die Grabsteine sind aus schwarzem Granit, in drei Reihen aufgestellt, in der Form eines Schiffsbuges. Auf allen steht das gleiche Sterbedatum: Für die Maschinisten und Musiker gibt es in Southampton Denkmäler.

Als die Carpathia , die die Überlebenden aufgenommen hatte, am Abend des April in New York einlief, wurde die Anlegestelle weiträumig abgeschirmt.

Presse und Schaulustige sollten ferngehalten werden, die Zollformalitäten wurden übergangen, damit die Überlebenden schnell ihren Familien und Freunden zugeführt werden konnten.

Hilfsorganisationen nahmen sich der Geretteten an. April die Olympic aus Southampton auslaufen sollte, streikten die Heizer, da sie nicht mehr auf einem Schiff arbeiten wollten, das nicht über eine ausreichende Anzahl Rettungsboote verfügte.

Die Reise der Olympic wurde daraufhin abgesagt. Der Schock, den der Untergang der Titanic auslöste, führte am Dieses Ziel erreichte er nicht; die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zur Schallausbreitung im Wasser waren jedoch Basis für seine Erfindung des Echolots.

In den direkt auf das Unglück folgenden Untersuchungen vom April bis zum Mai bis zum 3. Juli tagte und 97 Zeugen und Sachverständige unter ihnen Ernest Shackleton vernahm.

Es stellte sich heraus, dass die Titanic zu schnell durch gefährliches Gewässer gefahren war, dass in den Rettungsbooten nur Platz für etwa die Hälfte der Passagiere und Mannschaften war, und dass die SS Californian , die dem Unglücksort am nächsten war, nicht zu Hilfe kommen konnte, weil ihr Bordfunker dienstfrei hatte und schlafen gegangen war.

Diese Erkenntnisse führten zu einer langen Liste neuer Vorschriften. Weiterhin wurde eine auf See rund um die Uhr besetzte Funkwache eingeführt.

In der Gesellschaft und auch in weiten Teilen der Literatur wurden einige Personen besonders für die Katastrophe verantwortlich gemacht.

Kapitän Lord wurde beschuldigt, der Titanic in einer Notsituation nicht geholfen zu haben. Grundlage dieser Anschuldigungen ist die Annahme, die Californian sei das Schiff gewesen, dessen Lichter von der Titanic aus gesichtet wurden.

Bis heute ist aber strittig, ob die Lichter, die von der Titanic aus gesehen wurden, tatsächlich die der Californian waren, denn zum damaligen Zeitpunkt waren die Positionen von Schiffen nicht jederzeit genau bestimmbar.

Wie genau die Positionsangabe der Californian ist, lässt sich allerdings nicht mehr ermitteln. Die Zeugenaussagen der Californian -Besatzung sind zudem widersprüchlich.

Einigkeit besteht darin, dass in der Nacht ein Schiff in südlicher Richtung zu erkennen war. Dieses mysteriöse Schiff blieb vor Mitternacht stehen und schien nach zwei Uhr [1] in Richtung Südwest zu verschwinden.

Auch wurden Raketen direkt über oder hinter dem stehenden Schiff beobachtet. Anscheinend schien dieses Schiff so nah, dass Kapitän Lord befahl, Kontakt mittels einer Morselampe herzustellen.

Der Funker der Californian war zu dieser Zeit bereits im Bett. Die Reichweite des Funkgerätes der Californian war sehr gering. Das einzige Schiff, das gegen Deren Funker aber waren mit Telegrammübermittlung nach Cape Race beschäftigt.

Lord glaubte, das Schiff in Sichtweite habe gar keinen Funk nur wenige kleinere Schiffe waren damals mit dieser noch neuen Technik ausgerüstet , und sah keinen Anlass, seinen Funker aus dem Bett zu holen.

Die vorliegenden Fakten lassen zwei Möglichkeiten zu:. Auch wenn Kapitän Lord anscheinend keine Möglichkeit hatte, den Menschen auf der Titanic zu helfen, bleibt sein Verhalten angreifbar.

Als Rechtfertigung dafür diente allerdings auch die Tatsache, dass im Jahre keine eindeutigen Vorschriften bezüglich Notsignalen existierten und alle möglichen Raketen und Fackeln zu Signalzwecken benutzt wurden.

Dem beim Untergang umgekommenen William M. Murdoch wurde nachträglich von Kritikern angelastet, nach der Sichtung des Eisberges falsch gehandelt zu haben.

Grundlage dieser Anschuldigungen waren die Tatsachen, dass die Titanic nach links steuerte und die Maschinentelegrafen auf Voll achteraus rückwärts gestanden haben sollen, als der Vierte Offizier Joseph Boxhall auf der Brücke eintraf.

Das Maschinenkommando soll dabei das Ausweichmanöver verzögert haben. Dass dieser Bremsvorgang tatsächlich eingeleitet wurde, erscheint zweifelhaft, denn was immer Murdoch mit einem Maschinenkommando auch bezweckte, auf das Ausweichmanöver konnte das aus rein technischen Gründen keinen Einfluss haben.

Zwischen den Häfen Queenstown und New York lag eine tagelange Reise, auf der normalerweise kein Maschinenkommando einging, und es gab auch eine Menge anderer Aufgaben, die zu erledigen waren.

Selbst wenn man dafür nur zehn Sekunden Verzögerung annimmt, konnte die Zeit nicht mehr ausreichen, um vor der Kollision die Maschinen anzuhalten, rückwärts wieder anlaufen zu lassen und dann genügend Gegenschub zu entwickeln.

Es gibt aber noch weitere Indizien dafür, dass die Maschinen während des Ausweichmanövers nicht rückwärts liefen:. Auch die Forderung, Murdoch hätte das Ausweichmanöver mit Maschinenhilfe unterstützen sollen, indem er nur den linken Propeller auf Gegenschub hätte schalten sollen, ist angesichts der Umsteuerzeit der Maschinen unrealistisch.

Die Maschinen wurden allerdings nach Passieren des Eisbergs auf Rückwärtslauf geschaltet, um das Schiff anzuhalten.

Auf Grund von Tests mit der Olympic wurde ermittelt, dass sich bei voller Fahrt und vollem Ruderausschlag dieser Winkel nach etwa 37 Sekunden einstellt, dabei wird eine Strecke von etwa Metern zurückgelegt.

Dafür waren zwei Ruderkommandos notwendig. Zum richtigen Zeitpunkt musste dabei das Ruder von Linkskurs wieder nach rechts gesteuert werden.

Das deckt sich mit den Lecks der Titanic, die bis kurz hinter diese Stelle reichen. Daraus ergibt sich im Vergleich zum Unfallbericht eine geringere Entfernung des Eisbergs sowie eine Lage etwas weiter rechts zum Kurs der Titanic, was mit der Beobachtung des Ausgucks Frederick Fleet besser übereinstimmt.

Im schlimmsten Fall wären die vorderen drei Abteile geflutet worden, was die Schwimmfähigkeit des Schiffes nicht gefährdet hätte.

Unter diesen Umständen den Bug des Schiffes zerquetschen zu lassen und somit die darin befindlichen Besatzungsmitglieder zu töten, ist Murdoch sicherlich nicht in den Sinn gekommen.

Durch die Konzentration des Wassers im Bug sei dieser zu schnell unter Wasser gesunken und habe dadurch die Titanic vorzeitig versenkt.

Flutungen unbeschädigter Abteile zuzulassen widerspricht zu Recht allem, was Seeleute in ihrer Ausbildung lernen.

Kein Schiffsarchitekt würde ein solches Vorgehen in Erwägung ziehen. Trotzdem wurde es aufgrund der Diskussionen darüber mit Computersimulationen und Schiffsmodellen erforscht.

Das Ergebnis ist, dass das Offenlassen der Schotten fatal gewesen wäre: Angeblich war der Fernrohrschrank während der ganzen Fahrt der Titanic verschlossen, weil der Schlüssel sich bei einem Offizier befand, der vor der Fahrt abkommandiert, also nicht an Bord war.

Der Kapitän der Titanic wusste tatsächlich darüber Bescheid, dass sich die Titanic auf Eisberge zubewegte.

Auf der Strecke von Southampton bis zur Unglücksstelle empfing der Funker der Titanic nach heutigem Wissen insgesamt mindestens acht Eiswarnungen von anderen Schiffen.

Die ersten zwei Meldungen kamen am April von dem französischen Schiff La Touraine , das Eis gesichtet hatte, und am April von dem Dampfer Rappahannock , der im Vorbeifahren mittels einer Signallampe herübermorste, sie seien durch schweres Packeis gefahren.

Wahrscheinlich veranlassten diese Warnungen Kapitän Smith dazu, zehn Meilen südlich der in dieser Jahreszeit üblichen Schifffahrtsroute zu fahren.

Länge befinde, und die Besatzung der Baltic der Titanic viel Erfolg wünsche. Er übergab ihn Bruce Ismay, der, wie dieser später aussagte, ihn kommentarlos entgegennahm und in die Tasche steckte.

Eine Eiswarnung der Californian kam gegen Die Californian meldete, sie habe um Bride bestätigte und gab den Spruch an die Brücke weiter.

Länge mit viel Packeis sowie Treibeis ausfindig gemacht habe. Da Funker Phillips ziemlich beschäftigt mit Cape Race war und bereits viele andere Eiswarnungen anliefen, erschien ihm dieser Spruch nicht mehr so wichtig, dass er ihn unbedingt an die Kommandobrücke weiterleiten müsse.

Ein letzter Funkspruch erreichte Phillips von der Californian , die von Eis umgeben sei und feststecke. Der Kontakt wurde aber von Phillips unwirsch unterbrochen und dieser fuhr mit dem Gespräch nach Cape Race fort.

Untersuchungen ergaben, dass nur der Funkspruch der Caronia im Kartenraum ausgehängt wurde. Daraus resultiert, dass Smiths Offiziere von den anderen Sprüchen nicht gewusst haben.

Bruce Ismay wurde beschuldigt, Kapitän Smith gedrängt zu haben, das Tempo nicht zu drosseln, um die Leistungsfähigkeit der Titanic zu demonstrieren und sie gegenüber der Olympic durch eine höhere Geschwindigkeit hervorzuheben.

Ismay behauptete später zwar, er sei nur ein normaler Passagier gewesen, doch hatten Überlebende Diskussionen zwischen ihm und dem Kapitän über die Schiffsgeschwindigkeit und über die Eiswarnungen bezeugt.

Was auch immer die beiden Männer genau besprochen haben, es mindert die Verantwortung des Kapitäns für sein Schiff nicht im Geringsten. Auch sind keine anderen Gründe für eine Entlastung von Kapitän Smith bekannt.

Allein seine Entscheidung, trotz zahlreicher Eiswarnungen Kurs und Geschwindigkeit beizubehalten, hat das Schicksal des Schiffes besiegelt.

Allerdings wurde Kapitän Smith bei der Untersuchung vom Vorwurf der Fahrlässigkeit freigesprochen, denn Kurs und Geschwindigkeit zu halten war bei klarer Sicht damals gängige Praxis auf den Schnelldampfern.

Selbst Kapitäne der Hauptkonkurrenten erklärten, dass sie unter den gleichen Umständen genauso gehandelt hätten.

Die Entscheidung von Kapitän Smith beruhte auf einer groben Fehleinschätzung bezüglich der Sichtbarkeit von Eisbergen unter den Bedingungen in der Unglücksnacht.

Die Nacht war zwar klar, doch aufgrund von Neumond besonders dunkel. Seither ist der Mythos dieses Dampfers unvergessen.

Die Menschen, die hier zusammenstehen, wollen mehr von diesem Mythos ergründen. Woher sie denn kommen, will die junge Touristenführerin Bethany wissen.

Gesprochen wird bei der zweieinhalbstündigen Führung englisch. Wenig später tritt die Gruppe in einen Raum des alten Werftgebäudes, den viele schon auf historischen Fotos gesehen haben.

Es ist der Zeichensaal, in dem die Pläne für den Schiffsgiganten ausgearbeitet wurden. Näher als in Belfast kann man dem Unglücksschiff nicht sein, besonders nahe ist man ihr hier, auf dem Gelände der Werft.

Schiffe werden dort zwar nicht mehr gebaut, aber noch immer repariert. Es ist ein Glückfall, dass die Werft bei ihrer Modernisierung die alten Gebäude nicht einfach abriss, sondern östlich davon neue baute.

So sind die alten noch immer erhalten, auch die Anlagen, auf denen der Schiffsgigant wuchs. Zwar bröckelt der Putz von den Wänden, die teilweise tiefe Risse und Löcher haben, aber all das soll spätestens bis zum Es wird wohl ein sachkundiges Publikum sein, denn die Zahl derjenigen, die noch immer der Faszination dieses Schiffes erliegen und die jede Chance nutzen, Informationen zu bekommen, ist über die zehn Jahrzehnte seit dem Untergang nicht kleiner geworden.

Man merkt es an den Touristen in Bethanys Gruppe. Was sie jetzt mit all ihrem Wissen noch wollen, ist wohl die Authentizität, das Gefühl unmittelbar am Schauplatz gewesen zu sein.

Und sie blicken ehrfürchtig zu einem neuen Gebäude empor, das dort wächst, wo früher einmal der Schiffsgigant entstand. Der Eindruck ist überwältigend.

Dass dieser Termin gehalten wird, daran bestehen bei einer Begehung des Baus eigentlich keine Zweifel. Es wird kein reiner Rundgang durch ein Museum, in dem nur Ausstellungsstücke in Vitrinen liegen, moderne Multimedia-Technik wird es ermöglichen, sich ganz persönliche Details der Pläne herauszuzoomen und Informationen zu erhalten, die individuellen Interessen entsprechen.

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